


„KEIN LAND FÜR NIEMAND“ beleuchtet die Folgen einer zunehmend restriktiven europäischen und deutschen Migrations- und Asylpolitik. Der Film begleitet Seenotrettungseinsätze im Mittelmeer, zeigt die Situation an den europäischen Außengrenzen und erzählt von Menschen, die Flucht und Gewalt überlebt haben. Zugleich richtet er den Blick auf Politik und Gesellschaft, insbesondere in Deutschland: Flucht und Migration werden kontrovers diskutiert und verschärfte Maßnahmen gegen Geflüchtete vorangetrieben. Der Fall der sogenannten Brandmauer gegen die AfD im Bundestag im Januar 2025 war ein Fanal – wie konnte es geschehen, dass das fundamentale Grundrecht auf Asyl hinter das populistische Narrativ von der „massenhaften illegalen Migration“ zurücktreten muss? Anhand von Positionen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft untersucht der Film die Ursachen dieser „migrationspolitischen Wende“ und fragt nach den Folgen von Abschottung und Angstdiskursen.

