Filme ermöglichen es, die Welt durch andere Augen zu sehen, bekannte und bislang unbekannte Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Sie erzählen ihre Geschichten durch die Bild- und Tonebene, sprechen die Gefühle an und fordern das Publikum im besten alle auch dazu auf, selbst Stellung zu beziehen.
In dieser Fortbildung werden wir uns anhand zahlreicher Filmausschnitte intensiv mit filmischen Gestaltungsmitteln und deren Wirkung beschäftigen. Die Fortbildung legt dabei großen Wert darauf zu vermitteln, wie sich allein durch eine genaue Beobachtung viel über Filme erfahren und sprechen lässt. Dafür wird ein Konzept vorgestellt,
das an der alltäglichen Wahrnehmung ansetzt. Die Fortbildung eignet sich insbesondere als Einstieg in die Filmarbeit in der Schule. Vorkenntnisse der Filmanalyse sind nicht erforderlich
ZIELGRUPPE: Lehrkräfte aller Fachrichtungen
ANMELDUNG über die Veranstaltungsdatenbank des Bildungscampus
Saarland. VA-Nummer: E16.502-0167
Nähere Informationen zum Termin und Ort: saarland@schulkinowochen.de
Dienstag, 29.09.2026, 09.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Filmhaus, Saarbrücken
Referent: Stefan Stiletto (Filmpädagoge)
Kinderfilme, die zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und Europa spielen, sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Auf ganz unterschiedliche Art und Weise versuchen sie, komplexe historische Zusammenhänge zu verdichten und für ein junges Publikum aufzubereiten, ohne dieses zu überfordern.
In dieser Fortbildung werfen wir einen Blick auf Filme wie „Das geheime Stockwerk“, „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, „Das Glaszimmer“, „Fannys Reise“ sowie die Serie „Die langen großen Ferien“ und erarbeiten exemplarisch, wie die Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen erzählen, wie die Filme wirken, welche Aspekte sie betonen, was sie leisten können und was nicht.
Die Fortbildung stellt Produktionen zum Thema vor, die sich explizit an Kinder bis etwa 12 Jahren richten (wir werden keine Jugendfilme zum Thema betrachten!), und regt zur kritischen Auseinandersetzung mit deren Gestaltung an. Gemeinsam werden Überlegungen angestellt, wie sich die Filme in den Unterricht einbauen lassen und welche kontextuelle Einbettung notwendig ist.
Vorkenntnisse der Filmanalyse sind nicht erforderlich. Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Lehrer*innen der Jahrgangsstufen 3 bis 7.