SchulKinoWoche Saarland

Die Möllner Briefe

Land:
Deutschland
Jahr:
2025
Regie:
Martina Priessner
Laufzeit min:
96
Genre-Typ:
Dokumentarfilm
Themen:
Rassismus, Erinnerungskultur, gesellschaftliche Ausschlüsse, Solidarität, Zivilgesellschaft, Repräsentation, Trauma, Empowerment, Selbstwirksamkeit, Aktivismus
Fächer:
Politik, Geschichte, Ethik, Religion, Deutsch, Sozialkunde, Medienkunde, Philosophie, Pädagogik, fächerübergreifend: Demokratiebildung
Sprache:
Deutsch

Altersempfehlung: 13

Klassenstufe:
8.-13. Klasse


Filminhalt:

Der Film erzählt die Geschichten der Opfer und Überlebenden der rassistischen Brandanschläge von Mölln im November 1992. Der 7-jährige ?brahim Arslan überlebte schwer verletzt und verlor seine Schwester, Cousine und Großmutter. Jahrzehntelang blieb die Perspektive der Betroffenen in der öffentlichen Erinnerung ungehört. 2016 wurden im Stadtarchiv Mölln tausende Briefe entdeckt, die an die Familien gerichtet waren – als Zeichen der Solidarität – aber nie übergeben wurden. Der Film folgt ?brahim Arslan auf seiner Reise durch das unbeachtete Archiv: Er liest die Briefe, begegnet Verfasser*innen, konfrontiert das Stadtarchiv mit dem Vorenthalten der Briefe und setzt sich mit seiner eigenen Geschichte auseinander. Es entsteht ein vielschichtiger Blick auf Erinnerung, Verlust, strukturelles Schweigen und die Kraft solidarischer Verbundenheit. Verdrängte Stimmen rücken in den Vordergrund: Die ungehörten Geschichten der Betroffenen bilden das Herz des Films und beleuchten die persönliche wie politische Dimension von Erinnerung, Trauma und Solidarität.

Trailler


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Schulkino Saarland
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