


Im Verlauf von fast hundert Jahren deutscher Geschichte ist ein Anwesen an einem See in Brandenburg Schauplatz vieler Schicksale. Menschen kommen und gehen, die Zeitläufte ändern sich, der See und das Haus bleiben. In der ausgehenden Weimarer Republik baut ein Architekt es für sich und seine Verlobte. Nebenan errichtet ein jüdischer Tuchfabrikant ein kleines Badehaus; unter der NS-Herrschaft wird die Familie nach Polen deportiert. Am Ende des Zweiten Weltkriegs okkupiert die Rote Armee das Haus, während sich die Frau des Architekten im Schrank versteckt. Als der Architekt in der folgenden DDR-Zeit in Ungnade fällt, setzt er sich mit seiner Frau nach West-Berlin ab. Anschließend bewohnt eine Schriftstellerin und überzeugte Kommunistin das Haus. Nach dem Mauerfall verliert deren Enkelin das Grundstück.

